Archiv der Kategorie: … aus dem WMer Bauausschuss

Vernunftappell der Stadt Weilheim an alle PartygängerInnen an der Ammer

Auszug aus der Sitzungsvorlage (Top Ö3) für die Bauausschusssitzung am 20.07.21:

Anmerkung:
Dieser Aufforderung der Stadt schließen sich insbesondere die AnwohnerInnen im Wohngebiet „In der Au“ nachdrücklich an, ebenso die vielen SpaziergängerInnen entlang der Ammer.

Alle Jahre wieder, leider jedoch mit steigender Tendenz zum Vandalismus und zur Rücksichtslosigkeit! So auch das diesjährige Fazit, kurz nach Ende diverser Schulabschlussfeiern jetzt, Ende Juli 2021.

Als bevorzugte Location etabliert sich neuerlich der „Dunkelbereich“ unter der Eisenbahnbrücke. Bereits während der „Sessions“ werden die Getränkeflaschen provozierend mitten auf dem vielbenutzten Fuß- und Radweg – unterhalb des westlichen Brückenteils – wie auf einer Kegelbahn platziert. Zum „Finale“ gehört es dann zumeist, diese gezielt zu zerschlagen! Im Vergleich dazu ist das schon klassische „Versenken“ von lästigen Einkaufswägen in der nahen Ammer kaum mehr erwähnenswert.

Ich weiß, Sie sind als Leserin bzw. Leser in aller Regel der „falsche“ Empfänger dieser städt. Mitteilung!
Im Benehmen mit der Streetworkerin für Weilheim und Peißenberg, werde ich in der Sitzung vorschlagen, diese Möglichkeit noch stärker zu nutzen, auch in meinem Selbstverständnis als Jugendreferent.
Zögern Sie nicht mir mitzuteilen, welche weiteren „Maßnahmen“ Sie für zielführend halten.

ah (a.honisch@web.de)

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Eingeordnet unter ... aus dem WMer Bauausschuss, Entlang der Ammer, WMer Stadtteil "In der Au"

Letzte Sichtlücke östlich Schreinerei Hellebrandt wird geschlossen

Das Votum des Bauausschusses in Sachen Bauantrag der Fa. Motorrad Nagl war einstimmig. Unter der Beibehaltung der vorgegebenen Firsthöhen der links und rechts vorhandenen Gebäude, darf nunmehr auch die letzte verbleibende Sichtlücke bebaut werden.

Zwei Gewerbegebäude, nord- und südlich, sollen in der Lücke noch Platz finden. Die Fa. Motorrad Nagl wird in dem südlichen Teil unterkommen. Die Wandhöhe wird 8 mtr. betragen, die Firsthöhe 11 mtr., 1 mtr. höher als im Bestand. Grund ist u.a. der Einbau einer Betriebsleiterwohnung.
Letztere war auch ausschlaggebend, warum der Antrag vorerst an das LRA zurückgestellt wurde.

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Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung des Geschäfts in der Pöltnerstraße, Ecke Greitherstraße

Rege Teilnahme an der Umfrage führt zu Doppelangebot für Kultur und Warenverkauf

Hier der gekürzte Text aus der Nachfrage, die ich an Herrn Schimeck, dem Hausbesitzer, richtete.

„Man kann die Mehrzahl der Meinungsäußerungen in drei „Lager“ teilen: 

Das größte Lager waren Leute, die etwas „Günstiges“ wollen, auch „to go“ und vor allem etwas auch schon früh morgens oder noch nach 20 Uhr. 
Viele haben ihren Beruf angegeben, hier waren es primär Menschen aus dem Pflege-/ Krankenhausbereich sowie Handwerker.
Den Zuschriften (Namen der e-mail Adressen) ist zu entnehmen im Handwerk primär Deutsche aber auch sehr viele Leute mit Migrationshintergrund insbesondere Süd-/Südosteuropa (besonders in Pflege/Krankenhaus).

Das zweitgrößte Lager waren überwiegend ältere Bürger die sich sicheres Einkaufen während der Corona-Pandemie wünschten (beispielsweise wurde „ein Laden wo immer nur einer drinnen ist“ genannt) bzw. eine Möglichkeit, regionale Produkte in einem „Tante Emma“ Laden kaufen zu können.

Die dritte Häufung hatte das Thema Bordell oder Strippclub als Idee. Ob diese Zuschriften ernst gemeint waren oder jugendlicher Schabernack waren, haben wir nicht weiter vertieft!

Vereinzelt kamen Zuschriften von Müttern die sich was wünschen, wo sie Artikel, Produkte für Ihre Kinder auch Abends oder am Sonntag bekommen können. 

Die Entscheidung
Die neue Örtlichkeit soll „Pölti“ heißen und wird zweierlei genutzt.
Als Kunstgalerie/ Kulturraum, der auch regionalen Künstlern die Möglichkeit gibt, Ihre Werke auszustellen/zu verkaufen und im Vorraum (zur Pöltnerstraße hin) ein „Tante Emma Laden„. Das heißt ein Angebot für Nachtschicht/Spätschicht Arbeiter/Innen.
Produkte werden dort voraussichtlich in zwei Produktlinien angeboten.
Einmal Lebensmittel  „Günstig+to-go“ und einmal Regional/Bio, vermutlich auch etwas Obst sowie einige Produkte des täglichen Bedarfs, primär für ältere Menschen und Mütter über Selbstbedienung.
Fazit: Somit sind dann alle Wünsche; von Kulturraum, über regional/Bio, Gesundheitsschutz, Angebot für Arbeiter/Innen in niedrigen Lohn Sektoren bis hin zu Angebote für Mütter berücksichtigt.“

Voraussichtlicher Eröffnungstermin: Herbst 2021

ah

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Weilheim bekommt Hundepension

Bauausschuss genehmigt einstimmig Nutzungsänderung am Holzhofring

Im öffentlichen Teil der Januarsitzung war über den Antrag auf veränderte Nutzung einer Gastwirtschaft zu befinden, die nicht zuletzt auch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie schließen musste.
Nachdem es ausdrücklich um keine Zwingerhaltung für die maximal sieben zu betreuenden Hunde (Anm.: keine Kläffer!) geht, genügend Gartenfläche vorhanden ist und eine Betriebsleiterwohnung genehmigungsfähig erscheint, war die Beschlusslage überzeugend klar.

ah

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Eingeordnet unter ... aus dem WMer Bauausschuss, Arbeiten auf der Gleisstrecke WM-Peiß.brg., entlang der Au

Was ist die Au? Eine Kopie des Englischen Gartens, ein Stadtpark oder ein Biotop?

Zuständigkeitshalber beschäftigte sich mit dieser Frage der WMer Bauausschuss, in seiner Oktober-Sitzung 2029, also mit der rechtlichen „Qualifizierung „ der Au.
Konkret, naturschutzrechtlich betrachtet, wie ist die grüne Oase im Westen Weilheims zu bewerten?
Fest steht jetzt schon.
Das Landratsamt WM-SOG hat 1992 gewissen Bereichen der Au einen Biotop-Status testiert. Damit ist die sog. Untere Naturschutzbehörde (UNB) der/die eigentliche Sachwalter/in jedweder Maßnahmen, wenn in der Au etwas verändert bzw. wenn dort „eingegriffen“ werden soll!
Mehr dazu i. d. Dienstagssitzung, 06.10.2020, ca. 11 Uhr, Rathaus WM.

Zwischenzeitlich (Nov. 2020) gibt es eine Stellungnahme aus der Weilheimer Bauverwaltung, als Ergebnis der o.g. Bauausschusssitzung v. 6.10.20.

Link zu: Die Au ist… größtenteils ein Biotop!

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Gequietsche des Raupenbaggers, Nähe Bahngleis, nervt die Au-Bewohner gehörig, seit nunmehr vier Wochen

Natürlich findet jede Baumaßnahme auch einmal ihr Ende.
Auch die für die Neuanlage einer Erschließungsstraße um die Garagen-Neubauten der Firma Höbel herum, die dort 32 Einzelgaragen anbietet, als XXL-Garagen (s. Abb).

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Bauausschuss des Weilheimer Stadtrats beschließt Pflegekonzept für die Au

In der Dezembersitzung Beschluss mit drei Einzelheiten:

  1. Finanzierung der Konzepterstellung im Stadthaushalt 2021  (!)
  2. Ausarbeitung eines Au-Pflegekonzepts und
  3. Beprobung von Bodensedimenten verschiedener Weiher.

Zu 2.: Als Sofortmaßnahme Klärung, wie die Zu- und Ablaufsituation (von der Ammer, in die Ammer) geändert werden kann. So dass der z.Zt. völlig verlaubte kleinere Weiher, östl. der Kneipp-Stelle, nicht total verlandet.

ah

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Anfrage wegen Zustand des großen Au-Weihers führt zur Ortsbegehung

In der Dienstagssitzung des Weilheimer Bauausschusses informierte ich das Gremium über die fortschreitende Verlandung, insbesondere des großen Au-Weihers (siehe Anfrage).
Heute, am Donnerstag, fand bereits eine erste Begehung entlang der Au-Gewässer statt. Dabei stellte sich heraus, dass auch der Abfluss des großen Weihers versandet ist und diverse Seitenarme z.T. noch massiver verschlammt sind als ursprünglich angenommen.
In der Dezembersitzung soll bereits ein Vorschlag für ein „Gesamtkonzept“ auf den Tisch kommen.
Anm.: Billig wird die Sanierung gewiss nicht werden!

Gerne rege ich hiermit an, dass auch Sie Vorschläge einbringen. Auch Historisches zur/über die Au-Anlagen interessiert mich. Fragmentarisch wurden heute folgende Infos genannt:

200x: Au + Ausgewässer erhalten Biotop-Status 
2009: letzte größere „Maßnahmen“, z.B. Vertiefung des nördl. Abflusses am groß. Au-Weiher
2016: wurde der groß. Au-Weiher zuletzt ausgebaggert
Zusatzinfos wie: Im Auweiher gibt es geschützte Pflanzen… – nördlich v. Weiher soll einmal eine Mülldeponie gewesen sein – …

Herzl. Dank im Voraus.

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Anfrage zum Ammer-Grillplatz im Bauausschuss der Stadt Weilheim

Stadt wartet auf die polizeilichen Ermittlungsergebnisse

WMer Tagbl. v. 8.5.2019, S.4

Die Meinungslage im Bauausschuss zur Wiederherstellung des Grillplatzes ist „fifty-fifty“. Soweit an eine Erneuerung des Platzes gedacht wird, sollen die Sitzgelegenheiten dann wohl gemauerte Sockel sein…

Fifty-fifty ist übrigens auch das Ergebnis meiner Umfrage bei Ihnen, „Soll der Grillplatz am Oderdinger Wehr wieder hergerichtet werden?
Hier, in diesem Blog, beteiligten sich zehn Leser daran und votierten jeweils zu 50 Prozent dafür, genausoviele waren dagegen, den Platz wieder instandzusetzen.

Zu einem anderen Thema:
Der Bolzplatz, am Eingang zur Au, wird zunehmend durch Freizeitaktivitäten strapaziert. Ärger kommt besonders auf durch die zeitweise Nutzung des Platzes von einer (auswär-tigen) Hundeschule.
Stört Sie das oder meinen Sie, „passt schon!“
Ihre Meinung interessiert mich. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion, unterhalb der (ärgerlichen) Werbe-einblendungen.

ah

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Wasserwirtschaftsamt lässt Probebohrungen durchführen

Seit Anfang der Woche führt die Fa. Häringer aus Reisbach (Nähe Dingolfing) im Auftrag des WMer Wasserwirtschaftsamts Probebohrungen westlich des Oderdinger Wehrs durch. Anlass sind Erhebungen zum Grundwasserstand im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahmen „Ammer Süd“.

Diverse Bohrproben, Bohrtiefe ca. 6 mtr.

Im Norden von Oderding bis Höhe des Weilheimer Klärwerks sind

Grundwassermessstelle

Retentionsflächen sowie Dämme (1 – 3 mtr. Höhe) geplant und sog. Sohlgleiten  – in der Ammer –  als Schutzmaßnahmen , die einem Hochwasser der Dimension „HQ 100 + 15 Prozent“ widerstehen sollen. Voraussichtliche Kosten ca. 6,2 Mio. EUR (incl. Erhöhung der beiden Fußgänger-brücken, „Au“ und „Paradeis“).

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