Massive Erdarbeiten an den rechten Uferböschungen der Ammer, Höhe Paradeis


Seit geraumer Zeit finden an der Ammer, im Flussabschnitt Weilheimer Norden, auf Höhe des Ortsteils Paradeis, massive Baggerarbeiten statt.
Dabei wird der gewachsene Damm erheblich „senkrecht abgestochen“, und mit großen Granitblöcken ausgekoffert (siehe Bildmitte). Dadurch soll wohl eine Art neue, steinbewehrte Böschungsfläche entstehen, zur Erhöhung der Fließgeschwindigkeit der Ammer bei Hochwasser.
Viele Weilheimer sehen den Erdarbeiten dennoch ziemlich skeptisch zu, warum?
Weil der Fluss landläufig als „wildes Naturjuwel“ (Quelle: WWF) bezeichnet wird, mit (sehr) hohem Schutzanspruch!
Die umfangreichen Eingriffe in die bestehende Uferlandschaft durch die Flächeneigentümer Bay. Staatsforsten und Freistaat Bayern (Wass.wirtschaftsamt Weilheim) an einem der wenigen noch naturnahen Flüsse Oberbayerns werfen vor allem eine Frage auf. Warum informiert man die zunehmend sensibilisierte Bevölkerung nicht über Absicht und Ziel derart gravierender Veränderungen von Flora und Fischfauna?

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Eingeordnet unter Arbeiten auf der Gleisstrecke WM-Peiß.brg., entlang der Au

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