Ammer im Stadtgebiet soll attrak-tiver werden

Nach einem Beschluss des Hauptausschusses, aus dem Frühjahr 2019, traf sich Ende Juni erstmals ein Workshop und schlug 3+1 Projekte vor.

Ein Projekt befindet sich bereits in der Realisierungsphase, mit dem die Ammer im Stadtgebiet attraktiver gemacht werden soll, die „Einstiegsmöglichkeit in die Ammer, nördlich der Stadthalle“. Gemeint ist damit das gefahrlose Hineinwaten in das Gewässer über neu anzulegende Stufen im Damm- und Böschungsbereich. Dazu hat das Wasserwirtschaftsamt – als Vertreter des „Besitzers“ der Ammer, dem Freistaat Bayern, seine Zustim-mung signalisiert.

Drei weitere Ideen fanden über Mehrheitsbeschlüsse das Wohlwollen der ca. 40 WorkshopteilnehmerInnen. Diese müssen – nach umfassender Ausformulierung – schließlich vom Stadtrat genehmigt werden.
1. Renaturierung der Ammerschleife, nördlich des Auwalds
2. Kunstweg vom Marienplatz bis zur Stadthalle
3. Pavillon für die Jugend, östlich des „alten Ammerwehrs i.d. Au“

ah


Ein Kommentar

Eingeordnet unter entlang der Au

Eine Antwort zu “Ammer im Stadtgebiet soll attrak-tiver werden

  1. Lucy

    Die Au war einmal attraktiv. Ich kann mich an die Jahre 1997 und folgende erinnern als in der Au noch regelmäßig gemäht wurde. Daher hielten sich viele Mütter mit Kindern oder auch Familien in der Au auf. DAs war ein so friedvolles, schönes Bild.
    Es wurde nicht nur die Wiese am Ausee alle 14 Tage gemäht, sondern auch an einem kleinen Seitenarm des Auzuflusses. Mittlerweile ist diese ehemals blühende Wiese im Halbschatten, mit Bank, überwuchert von Kletterpflanzen und nicht mehr nutzbar.
    Es ist bedauerlich, dass ein Großteil der Wege nun „umrahmt“ von 1,50m hohen Brennesseln ist, und man nur noch mit hochgehaltenen Armen und im Gänsemarsch diese Wege nutzen kann (oberhalb des Ausees bzw. Seitenarm).
    Für Behinderte, die mit Rollator, Rollstuhl oder Elektromobil bei der Hitze in der Au Schatten und Kühle suchen, können nur noch die 2 Hauptwege genutzt werden, die anderen überwucherten Wege sind nicht mehr passierbar. Ich habe 2016 und 2017 mit meiner Akku Heckenschere zweimal im Sommer die Wege frei geschnitten, jetzt wird mir das aber selber zu viel.
    Liebe Stadt, nimm dir ein Herz für die Menschen und mähe regelmäßig die Wiesn und die Wegeränder.

    Vielleicht kann die Stadt Baumpatenschaften für die ausgeholzten Flächen anbieten. Ich habe 2 kleine Eiben extra dafür erworben und ziehe sie hoch, da mein erster Versuch der Anpflanzung scheiterte auf Grund neuer Holzfällarbeiten. Meine anderen, vor Jahren gepflanzten Eiben wachsen langsam, aber stetig. Auch ziehe ich jetzt 8 Eichen auf, um sie irgendwann der Au zu spenden.

    Die Attraktivität der Au steigt damit wieder.

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