Verwüsteter Grillplatz sollte als „Mahnmal“ dienen

Soll der Grillplatz an der Ammer, am Oderdinger Wehr – nach dessen kompletter Verwüstung – wieder hergerichtet werden. Auf Kosten des Steuerzahlers? Ohne dass die Täter bzw. Verursacher (vermutlich eher männlich) zur Rechenschaft gezogen wurden?
Nein! 

Grill am Oderdinger Wehr (verfremdet)

Diverse Vermutungen in Sachen Täterschaft gehen in Richtung „irgendwie ein Nürnberger Autokennzeichen“!
Also nichts Konkretes!
Was bleibt, ist der erhebliche materielle Schaden, und natürlich die Frage an die Institutionen.
Das heißt, wie reagiert die Stadt, das Ordnungsamt und die Polizei darauf.
Ein erstes Gespräch mit Polizeichef Harald Bauer, am 24.04.2019, machte deutlich. „Wir haben von Seiten der Sicherheitswacht die Bereiche „Dietlhofer See, die Au und die Ammer im Fokus. Diverse jugendliche Personen wurden angesprochen, belehrt und hätten sich durchaus kooperativ verhalten. Verwertbar Näheres, zum Grillplatz an der Ammer, wissen wir nicht“.
Das heißt, zum Grillplatz am Oderdinger Wehr ist man auf Hinweise seitens der Bevölkerung angewiesen!
Zurück zur Eingangsfrage:
Soll der Grillplatz wieder aufgebaut, d.h. instandgesetzt werden?
Meinerseits ein deutliches Nein!
Zur Vorgeschichte:
Auf Antrag von Stadtratskollegin Uta Orawetz wurde seinerseits der Weilheimer Stadtrat um Zustimmung zur Realisierung eines Grillplatzes an der Ammer gebeten! „Für die Jugend der Stadt Weilheim, als Alternative zu wildem Partyfeiern, z.B. am Dietlhofer See.“
Spenden von der „Sparda Weilheim“ und der „Sparkasse Weilheim“ finanzierten daraufhin den Bau des Grillplatzes an der Ammer.

 

Alfred Honisch

 

Ein Kommentar

Eingeordnet unter entlang der Au

Eine Antwort zu “Verwüsteter Grillplatz sollte als „Mahnmal“ dienen

  1. Kittel

    Hallo Herr Honisch,

    solche Situationen sind mir auch schon aufgefallen, an den Grillplätzen an der Ammer, am Ausee am Pavillon, bei den Sitzbänken, gerade heute abend wieder eine Traube Jugendliche Richtung Ammer gesehen. Ich bin Ihrer Meinung, verwüstete Plätze nicht mehr herzurichten. Die werden wieder zerstört. Sollen das diese tun, die dafür verantwortlich sind, falls man sie erwischt. Es ist aber auch ein allgemeines Problem – die Au und Ammer werden immer mehr zu einem sog. „Erholungszentrum“ hochstilisiert; was so den ganzen Tag in der kleinen Au abläuft – kommt die warme Jahreszeit, dann noch mehr – ist bald nicht mehr tragbar. Auch Wohnmobil mit fremden Kennzeichen schon gesehen. Und wie man hört, hat die Stadt hat vor, dieses Gebiet touristisch noch mehr zu erschliessen. Finanziellen Erfolg wird sie damit nicht haben. Und mit Erholung hat das bald nichts mehr zu tun. Was mir auffällt ist, dass das Gögerl mit dieser Intensität nicht/gar nicht erschlossen, zugänglich gemacht wird (!), fast noch alles wie früher, alles konzentriert sich auf die Au und Ammer. Wenn in ein paar Jahren auch noch der Dietmayr-Anger bebaut wird, dürfte dieses angebliche Erholungsgebiet wohl kollabieren.
    Es ist fraglich, ob die Sicherheitswache hier was tun kann, da ja vor allem wohl nachts die Zerstörungen ablaufen. Und die Polizei kann ja nicht die ganze Nacht patroullieren – obwohl öftere Präsenz mit Ausweiskontrolle viell. Wirkung zeigt.
    Rückblickend ist es schon ein wenig traurig, wie es sich entwickelt hat.

    Mit herzlichen Grüssen
    Kittel

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