Stadtrat beschließt weitere Planungen zum Au-Bahnhalt, Kritik der Anwohner wird akzeptiert

Stadt Weilheim sagt bei Stadtratssitzung ordentliche Information der Anwohner zu
Kritik der Quartiersanwohner an dem gepl. Bahnhalt in der Au ist massiv!   –> WMer Tagblatt-Artikel v. 25.11.16
Alfred Honisch (Stadtrat) differenziert in der Stadtratssitzung am 24.11.17 die Kritikpunkte der betroffenen Anwohner:

der Stationsoffensive der DB liegen Zahlen vor, wonach ca. 350 Ein- und Ausstiege an einem neuen Bahnhalt „Weilheim-Au“ zu erwarten sind
– bei diesen 350/2 = 175 Personen handelt es sich hauptsächlich um Arbeitnehmerinnen, die im nördlichen Trifthof beschäftigt sind.
– rein rechnerisch ergeben sich werktags, bei 47 Bahn-Stopps an dem gepl. Haltepunkt „Au“ 175:47= 3,7 Personen, die den Bahnhalt nutzen.
– der Bahnhalt wird bevorzugt von Arbeitnehmerinnen aus dem Osten des Landkreises genutzt – die den Weg zur Arbeit zukünftig nicht mehr mit dem Privat-
Pkw  sondern mit der Bahn erledigen wollen.
– östlich des gepl. Bahnhalts entsteht vorauss. ein komplett neues Wohngebiet auf der grünen Wiese, vorbehaltlich der Zustimmung des WMer Stadtrats.
– verkehrsplanerisch muss deshalb eine völlig neue Grundgröße an zu bewältigendem Autoverkehr berücksichtigt werden. D.h., kann die momentane   Straßenführung ein Plus an ca. 600 Neubürgern samt ihren Fahrzeugen verträglich bewältigt werden?

ah
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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Arbeiten auf der Gleisstrecke WM-Peiß.brg., entlang der Au

Eine Antwort zu “Stadtrat beschließt weitere Planungen zum Au-Bahnhalt, Kritik der Anwohner wird akzeptiert

  1. Kittel

    Hallo,

    zum Artikel im Tagblatt über den Bahnhalt, Bahnhalt über alles;

    (jetzt geht diese Diskussion schon über 3 Jahre mit wechselnden Mehrheiten, der Bauausschuss hatte das schon mal komplett abgelehnt, die Stadt auch, bezogen auf all die Nachteile); einzelne Personen haben dann wieder insistiert und es geschafft, dass es wieder von vorne los geht, jetzt gibt es andere Mehrheiten und plötzlich stimmt der Bauausschuss auf einmal zu und die Stadt auch. Man muss sich schon fragen, was steckt wirklich hinter diesem Bahnhalt !!
    Mit welcher Unbedarftheit Frau Arneth-Mangano resümiert, der Bahnhalt gehe alle Weilheimer an, nicht nur die in der Au, ist schon bemerkenswert. Sie wohnt ja nicht hier, und alle anderen (Narbonner Ring, Gögerl, etc, etc) auch nicht. Sie müssen nicht mit dem ganzen Rattenschwanz an Nachteilen leben, die dann über die Au/Geistbühelstrasse herfallen, die es zudem jetzt schon gibt. Aber wenn es alle angeht, sollen auch alle einbezogen werden, und nicht nur der Stadtrat. Also her mit der Offenlegung über diesen Halt, Tatsachen – und eine Bürgerbefragung.
    Aber wahrscheinlich meinte sie das nur im Hinblick auf möglicherweise 4 Millionen Euro Kosten, mit einer weiteren Unterführung bis zu 6-7 Millionen, – die betreffen dann wirklich alle,alle Weilheimer.
    Und ja, Herr Dr. Reindl, dass ausgerechnet ein Grüner gegen den Bahnhalt ist ( das ist aber kein Sachargument – nur Polemik), zeugt nur davon, dass Sachverstand und rationales Denken nicht vor Parteigrenzen halt macht. Dankenswerte Zustimmung kann es nur für Frau Enders und Herrn Mini geben, es sind viel zu viele offene Fragen, und der Halt ist und bleibt ohne Potenzial, eine künftige Ruine. Man stelle sich das nur vor, 47 Mal (!) würde der Zug hier halten (wegen 3 Leuten, die in den Trifthof wollen) , Lärmbelästigung, Schranken werden länger zu sein – solange der Halt andauert, Parksituation wird sich massiv verschärfen in die angrenzenden Wohngebiet – und und und (Nachteile, Nachteile – und das für hunderte Leute die hier ständig wohnen !). Herr Grehl, der Bahnhalt ist wirklich epochal – er würde für eine weitere sinnlose Verschwendung öffentlicher Gelder stehen, und finanzielle Belastung der Weilheimer Bürger, fehlgeleitete Infrastruktur, Missachtung der Mehrheiten, etc. etc. (und wir haben wirklich andere soziale Brennpunkte, in die das Geld fliessen kann).
    Die Bahn hat die Station Polling geschlossen, was dazu geführt hat, dass die Pendler nach Bhf-Weilheim mit dem Auto fahren müssen, Unterhausen/Wielenbach, im Schongauer Bereich genauso, und andere. Wo war da der Widerstand all der Bahnhalt-Befürworter. Das wären Punkte für die Stationsoffensive der Bahn – und nicht für einen sinnlosen Bahnhalt, der 500m vom Zentralbahnhof entfternt liegt !
    Das alles lässt sich mit einem Bruchteil der genannten Kosten mit einem durchorganisierten Elektrobus-Verkehr Bahnhof/Trifthof erledigen. Man muss nur seinen Sachverstand einsetzen, über Parteigrenzen hinweg.

    Kittel

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