Bahnhalt in der Au, neueste Entwicklungen…

Der Bahnhalt wird gebaut, wenn die Stadt zustimmt und die Kosten f. d. Fußgängerunterführung und die Infrastruktur trägt, ca. 1,1 Mio. EU (50% Förderung + ggf. Städtebauförderung). Beschluss dringenderforderlich, da Stationsoffensive bis 2020 abgeschlossen sein muss .
Die Unterführung „quert“ das Gleis der Linie Mü-GAP, im Gleiszwickel. Der Halt wäre dann ebenfalls im Zwickel, aber mit Ein- und Ausstieg am Gleis der Linie WM-Peiß.brg.-SOG.

gepl. Untertunnelung des Gleises der Strecke Mchn.<-> GAP

Ich bin nach wie vor gegen diesen sinnlosen Halt. Habe jedoch für die Unterführung gestimmt, weil damit erstmals eine neue, sichere und stadtnahe Fahrradwegeverbindung zum Industriegebiet Trifthoft entsteht, d.h. Geistbühelstr. -Tunnel – neuer Rad-weg entlang der Linie Mü-GAP.
Ein anderes Maßnahme wäre in diesem Zusammenhang viel dringlicher! Wenn schon bauen, dann eine Unterführung als Alternative zum leidigen Schrankenhalt in der Au, wo z. Zt. täglich 40 Mal die Durchfahrt der Züge abgewartet werden muss. Eine „Au-Unterführung“ wäre dann Teil eines dringend erforderlichen Verkehrskonzepts, insbesondere zur Entlastung des neu entstehende Stadtteils „nördl. Geistbühelstr.“!

Anm.: Ist baulich eine Grundwasserwanne für den Unterführungstunnel erforderlich, dann fallen ca. die dreifachen Kosten an!!

ah

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Arbeiten auf der Gleisstrecke WM-Peiß.brg., entlang der Au

Eine Antwort zu “Bahnhalt in der Au, neueste Entwicklungen…

  1. Kittel

    Hallo Herr Honisch

    zunächst, der Artikel im Weiheimer Tagblatt, hat mich schon etwas erstaunt, dass der Bauausschuss nun jubiliert, über den Bahnhalt im Zwickel, der rechtlich ja nicht möglich sein soll, mit einer Untertunnelung aber schon – naja – Lärmschutz, Sichtschutz ist aber das Mindeste was zu tun ist für die angrenzenden Bewohner.
    Ich persönlich hab ja in der Vergangenheit die Argumente alle aufgestellt, grundsätzlich gegen einen Bahnhalt, die sprechen für sich. Diese werden von vielen Aubewohnern geteilt.
    Die Untertunnelung eines Gleises könnte man ins Auge fassen, grundsätzlich, auch ohne Bahnhalt, um Fussgängern und Radfahrern gefahrloseres Erreichen des Trifthofes zu ermöglichen, (weil die Leute einfach zu faul sind, die bestehende Untertunnelung 200m weiter zu nutzen (es ist schon krass, wenn man sieht, wie die trotz Verbotsschilder der Bahn das Gleis überqueren, und ihr Leben riskieren, um fünf MInuten zu sparen, und die meisten noch dazu mit dem Fahrrad !!). Wenn das der Stadt 1,1 Mio. Euro wert ist, (wahrscheinlich sogar erheblich mehr) , dann nur zu. Das wird sie wohl nicht, ohne im Zusammenhang mit dem Bahnhalt. Dass aber immer nur daran gedacht wird, es Minderheiten , die selbst für ihr Fehlverhalten verantwortlich sind, auf Kosten aller Bürger, so angenehm wie möglich zu machen, ist schon erstaunlich. Dies betrifft auch die wenigen Leute, die in den Trifthof aussteigen wollen. Auch diese sind in der Minderheit, gegenüber all den Nachteilen für die Bewohner der Au/Geistbühel. Ich frage mich deshalb immer wieder, was wirklich dahinter steckt, und welche weiteren Pläne mit dem Bahnhalt verfolgt werden.

    Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, dass ein regelmässiger Busverkehr in den Bahnhof/Trifthof eine gute kostengünstige Lösung darstellt.

    Die grosse Lösung sehe ich im Moment nicht, die komplette Untertunnelung, mit Bahnhalt, die massive weitere Probleme nach sich ziehen würde. Von einer Verbreiterung der Strasse entlang des Simadergartens, Park & Ride-Plätze an der Geistbühelstrasse, massives Verkehrsaufkommen in der Geistbühelstr./Simadergarten, das schon jetzt zunimmt, etc.

    Der Bahnhalt, dessen Nachteile ich schon früher dargestellt habe, hat aber einen weiteren, kurzfristigen Aspekt; ich befürchte, dass die jetzigen Parker/ Pendler des kostenlosen Ammerschulparkplatzes, die dann zum Bahnhof marschieren (!), dann vermehrt weitere Pendler anlockt, sich auf diesen kostenlosen Parkplatz konzentrieren, und dann den Bahnhalt nutzen werden, um zum Bahnhof zu gelangen ! Ja, der Mensch ist nun mal bequem. Und ich befürchte ein starkes Parkaufkommen entlang der Strasse „In der Au““, in diesem Zusammenhang, womöglich in die verkehrsberuhigten Zonen hinein. Ärger ist programmiert.

    Die Stadt/Bauausschuss hat aber bislang noch keinerlei Visionen, bzw. Ausführungen zum weiteren Vorgehen/Gestaltung von sich gegeben.( Die Argumente wegen der Trifthofbenutzer sind wie bisher dürftig) .
    Oder es liegen schon weitere Gedankenpläne vor, die wie üblich dem betroffenen Bürger erst danach scheibchenweise beigebracht werden, wie in der Politik üblich.
    Die Stadt hat doch keinerlei Zwang, sich von der Stationsoffensive unter Druck setzen zu lassen, die geht bis 2022. Sie sollte sich diese Entscheidung gründlich durchdenken mit einer Verkehrsüberplanung in den nächsten 1-2 Jahren, mit Bürgerbeteiligung, und dann eine abgesicherte, durchdachte Entscheidung fällen.

    Kittel

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