Weilheimer Stadtrat beschließt Vertagung beim „Bahnhalt Süd“

Fahrgastverband „Pro Bahn“ handelt sich für verbale Entgleisung massive Kritik ein.
Wohlwollender Hinweis des Stadtrats, sich im Januar 2016 endlich zu äußern.

Alfred Honisch bezeichnet die „Offene-Brief“-Aussage von Hrn. Moy als völlig indiskutabel in Bezug auf die Befürchtungen der Bewohner in der Au. „Was sich Pro Bahn da erlaubt hat, das nenne ich einen Wertewandel im Auftreten von Lobbyisten, die es versäumt haben, sich früh genug zu der Problematik zu erklären!“
Als „wiederlich“ bezeichneten die Verfasser des offenen Briefes des Fahrgastverbands die Befürchtung, der gepl. Bahnhalt in der Au würde ein Schmuddelviertel aus einem ausdrücklichen als Wohnviertel ausgewiesen Stadtteil machen. Soweit die Sachlage.
Mit keinem Wort machte sich dieser Verband die Arbeit, die vielen Gegenargumente bzgl. des Bahnhalts aufzugreifen, was seit ca. einem Jahr bekannt sei.
Voraussichtlich wäre der Bahnhalt in der Au in der gestrigen Sitzung abgelehnt worden. Nun soll im Januar erneut erneut darüber gesprochen werden, diesmal mit Beteilung des Verbands.

ah

 

Ein Kommentar

Eingeordnet unter entlang der Au, WMer Stadtteil "In der Au"

Eine Antwort zu “Weilheimer Stadtrat beschließt Vertagung beim „Bahnhalt Süd“

  1. Kittel

    Hallo Herr Honisch,

    Ja, es ist indiskutabel, mit welcher Wortwahl sich Lobbyisten äussern, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen, koste es was es wolle, wie kleine Kinder, die wütend werden. Unter Beachtung aller Gegenargumente hat der Stadtrat richtig gehandelt, und hätte den Bahnhalt gleich ablehnen sollen, was er der Logik zufolge im Januar 2016 auf jeden Fall tun muss. Da ja der Verband dann mitdiskutieren soll, der ja leider nur für seine Klientel denkt, und nicht umfassend, müssen aber auch die Bewohner der Au und umliegend gefragt werden. Ich habe jedoch noch keinen von ProBahn hier gesehen. Es ist ja auch klar, denn keiner der Bewohner hier mit dem ich spreche, will den unsinnigen Halt, ja liebe ProBahn – DAS ist eine MEHRHEITSENTSCHEIDUNG – und nicht die wenigen Fahrgäste. Keiner von hier fährt damit zum Bahnhof und keiner nach Peissenberg, warum auch. Die Schüler fahren sowieso schon alle mit dem Bus zu den Schulen, die steigen nicht um, die wollen sowieso alle durch die Stadt, wo was los ist. ProBahn spricht von Zielen im Süden Weilheims, welche ? Und führt dann nur das Ziel Trifthof auf, es gibt halt keine anderen. Aber die wenigen Mitarbeiter der Firmen im Trifthof, die aus Richtung Peissenberg kommen, fahren wohl mit dem Auto in den Trifthof, die werden wohl kaum umsteigen, damit sie dann zu Fuss in den Trifthof laufen, und wie gesagt, es gibt schon den Stadtbus – bitte ausbauen – geht auch mit E-Motoren.
    Ach ja, und die Entfernungen: Bahnhalt Süd -Trifthof (bis ans Ende) etwa
    1 km, falls da einer arbeitet, der fährt wohl kaum mit der Bahn aus Peissenberg an. Bahnhalt Süd – Bahnhof etwa 500m ! , Bahnhof – Schulen etwa 700m !, Bahnhalt Süd – Schulen Gymnasium etwa 300m.
    Wofür also der Bahnhalt Süd ? Für nichts.
    Und ja, es ist ein massiver baulicher Eingriff in die Au, und im Grunde viel zu klein und zu schmal für einen Bahnhalt. Die Bahn hat den Gang zwischen den Gleisen zum Trifthof schon immer gesperrt, aus Sicherheitsgründen, und nun soll er dann plötzlich geöffnet werden ? Und ja, es wird Probleme geben, wenn die Bahn hier hält, mit den Schranken, die dann länger zu sind. Und ja – es wird wohl nicht gerade ein Schmuddelviertel, aber jeder weiss wie sich Bahnhofsumfelder negativ entwickeln können. Und das gerade hier, wo die Au ein – Naherholungsgebiet Weilheims – sein soll, und bleiben muss. Diese Naherholung zu torpedieren, für ein paar wenige, die nur tagsüber in den Trifthof wollen – ja das ist widerlich ! Nachts, falls hier überhaupt jemand ein- und aussteigen sollte, könnte es schon mal Probleme durch Fahrgäste geben. Wenn der Stadtrat den Halt ablehnt, hat er keine irreversible Entscheidung getroffen – sondern die richtige, und zwar im Sinne aller Bewohner Weilheims.( Und das Viertel In der Au ist nun mal ein reines Wohnviertel). Irreversibel wäre sie nur, wenn hier Millionen Euro in etwas gesteckt werden – um anschliessend zu sehen, dass dieses dann mangels Interesse vor sich hindämmert. Und es sind nun mal Steuergelder, auch wenn ProBahn so meint, der Großteil kommt ja vom Freistaat – aha, damit also auch von uns !

    Ach ja, bitte liebe Grüne, entschuldigen Sie sich nicht, das müsste nämlich im Gegenzug auch ProBahn tun, die meinen, nur Bahnkunden tun mehr im Sinne der Umwelt, als andere. Ich jedenfalls fühle mich bei so einer pauschalen Aussage auch diffamiert, im Umkehrschluss. Und mit aller Gewalt irgendwelche sinnlosen Bahnprojekte durchführen zu wollen, kann auch antiökologisch sein, liebe ProBahn – siehe – Au als Erholungsgebiet für alle. Sachlich sind solche Bemerkungen jedenfalls nicht.

    Für die Diskussion im Januar bitte ich deshalb, nochmals alle Gegenargumente, die auch ich in meinen Kommentaren hier gegeben habe, zusammenzutragen – und kann den Stadtrat in einer Absage zum Bahnhalt, wie auch die Bewohner der Au, nur weiter unterstützen.

    Herr Honisch, Sie können natürlich auch diesen Kommentar gerne benutzen.

    mk

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