Bahnhalt Weilheim-Süd jetzt südlich des Bahnübergangs?

Als Alternative zu dem geplanten Bahnhalt Weilheim Süd, nördlich des Bahnübergangs (vgl. Beitrag v. Mrz. 2015), macht jetzt ein neuer Vorschlag die Runde.

Blick vom Bahnübergang Geistbühelstraße nach Süden

Blick vom Bahnübergang Geistbühelstraße nach Süden

Verkehrstechnisch sinnvoller erscheint nunmehr die Planung des Bahnsteigs südlich des Bahnübergangs, an der Abzweigung der Pfaffenwinkelbahn nach Peißenberg (siehe Bild).
Die Position des hier einfahrenden Zugs zeigt die ungefähre Lage, wo die nun in der Diskussion stehende Ein- und Ausstiegsmöglichkeit realisiert werden könnte. Die projektierende Abteilung der DB, „Station und Service“, nennt als Begründung ihrer Stationsoffensive täglich bis zu 350 Ein- und Aussteiger  (Schülerinnen und Schüler sowie Einpendler in das Industriegebiet Holzhofring), die dann nicht mehr im ca. 800 Meter nördlich liegenden Bahnhof aussteigen müssten.

Das Vorhaben befindet sich aktuell in der Phase des Abwägens, ob ein Bahnhalt im Süden stadt- und verkehrsplanerisch überhaupt „sinnvoll und wünschenswert“ ist.
Ausgangspunkt ist das Anliegen seitens des Landkreises nach einer „Optimierung der Eisenbahn-Infrastruktur … im Landkreis WM-SOG“ in Verbindung mit der Stationsoffensive Bayern 2018 – 2023. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 42 Mio. EU, jeweils zur Hälfte getragen vom Freistaat und der Deutschen Bahn AG.

Anm.: Eine starke Nutzung des Halts durch Hotelgäste (Hotelplanung i. Baugebiet Südl. Pöltner Kirche II) ist wohl nicht zu erwarten.

ah

Ein Kommentar

Eingeordnet unter entlang der Au

Eine Antwort zu “Bahnhalt Weilheim-Süd jetzt südlich des Bahnübergangs?

  1. Kittel

    An den grundsätzlichen Gegenargumenten, überhaupt einen Bahnhalt hier einzurichten, hat sich nichts geändert. Einen Halt, für wieviel Millionen ?, für bis zu 350 Fahrgäste täglich (wirklich?), absurd. 800m Fussweg weiter, wirklich eine Zumutung! Und die wenigen, die in den Trifthof müssen, bitte vom Hbf-Weilheim einen Pendlerdienst einrichten, durch die Bahn oder die Stadt, für einen winzigen Bruchteil der Kosten. Ach ja, und wahrscheinlich auch noch alle Bäume abholzen, wo bleibt da die grüne Seite der Verantwortlichen ? Armes Augebiet, wie gesagt, es verkommt. Und bitte auf keinen Fall auch noch ein Park&Ride oder Parkplätze einrichten.
    (Hier drängt sich der Gedanke auf, dass die Stadt auf diesem Wege den stets zu vollen Ammerschul-Parkplatz entlasten will).
    Weilheimer werden hier nicht ein- und aussteigen. Es geht also nur um ankommende – ein paar Leute in den Trifthof und ein paar Schüler – und diese wieder zurück. Und die Schüler, die wie bisher schon den vorhandenen Busverkehr in die Umgebung benutzen, sicher dass die nicht doch lieber durch die Stadt gehen wollen, wo mehr los ist ? Ach ja, die Anmerkung zum Hotel, ist aber gar nicht so abwegig, merkwürdig, dass der Plan zum Bahnhalt jetzt wieder auftaucht. Zudem lässt einen der Gedanke nicht los, dass die Bahn zuviel Investitionsvolumen hat, das sie verschleudern muss, koste es was es wolle, es gibt ja so wenig richtige Probleme bei Bahn, die gelöst werden müssen. Fazit: Es bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen, und hier die Stadt Weilheim, nach der Phase des Abwägens, zum Schluss kommt, dass dieser Plan weder wünschenswert, noch wirtschaftlich und schon gar nicht sinnvoll ist.

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